Quelle: Behörde für Kultur und Medien
Geförderte Projekte 2027
Übersicht über die im Jahr 2027 geförderten Projekte
M.Bassy e. V.
„Unity in Diversity: A Pan-African Dialogue Across Time (AT)”
110.000 Euro
Ein installatives Musiktheaterprojekt, das historische Reden panafrikanischer Vordenkerinnen durch internationale Künstlerinnen (u.a. Dead Prez, Sammus, Somi) in einen lebendigen Dialog übersetzt. Das modulare Projekt verbindet Konzert, Performance und Installation, um Panafrikanismus als Instrument für Allianzen und gesellschaftlichen Wandel intersektional zu beleuchten.
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Gifty Lartey
„Educate The Scene”
105.000 Euro
Ein achtmonatiges, barrierefreies Tanz- und Bildungsprogramm, das die Ursprünge und politischen Bedeutungen Schwarzer Tanzkulturen (House, Voguing, Afrofusion, Dancehall) in Hamburg sicht- und erfahrbar macht. Das kostenfreie Programm in der Villa Viva verbindet Lectures, offene Tanzklassen und ein intensives Mentoring durch internationale Expert*innen.
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Claudius Schulze
„Ecotron“
90.000 Euro
Auf einer Hafenschute entsteht als immersive Kunstinstallation ein computergesteuertes Gewächshaus. Darin wird das erhitzte Zukunftswetter herrschen und die Klimakrise erlebbar – einschließlich simuliertem Starkregen und Hitzewellen. Angepflanzt werden heimische wie invasive Wild- und Nutzpflanzen. Was wird gedeihen, wuchern oder verkümmern?
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Fundus Theater
„Der Hamburger Friedensgipfel – eine performative Friedensforschung“
79.850 Euro
Ein dreitägiges, intergenerationelles Kunst- und Forschungsprojekt, bei dem Kinder gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen ihre Vorstellungen von Frieden erarbeiten und performativ umsetzen. Den Abschluss bildet eine große öffentliche Kinderfriedensparade durch Hamburg.
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Ensemble Resonanz
„Blumen für Otello“
65.000 Euro
In Gedenken an das NSU-Opfer Süleyman Taşköprü entsteht ein 75-minütiges, transdisziplinäres Konzertprojekt auf Kampnagel, das traditionelle türkische Trauerlieder (Ağıt) mit zeitgenössischer Komposition verbindet. Das Werk schafft einen gemeinsamen Erfahrungsraum für eine zukunftsorientierte, postmigrantische Erinnerungskultur.
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Daniel Dominguez Teruel
„A WORLD OF VAST EMPTY SPACES”
50.150 Euro
Ein musikalisch-performatives Projekt, das den Kuppelsaal der Kunsthalle Hamburg mittels Chorgesang und Choreografie in einen akustischen Reflexionsraum verwandelt. Volkslied, Pop und Oper verschmelzen zu einer vielstimmigen Auseinandersetzung mit den Themen Zugehörigkeit, kollektive Identität und Gemeinschaft.